Ready for Take-Off

von Hannes am 24.02.2011 in Texas Trip mit 0 Kommentaren

Abflug

Eigentlich hätte ich in den Planungshindernissen noch viele andere Themen aufschreiben können. Aber das hätte den Rahmen gesprengt. Ich bleibe trotzdem noch bei einigen Hindernissen, die man wissen sollte und ich als sehr wichtig sehe. Es dreht sich dabei ausschließlich um das Fliegen und die Flughäfen dieser Welt.

Nicht jeder Flug ist auch machbar

Nicht jede Flugroute, die ans Ziel führt, ist auch wirklich geeignet. Klingt etwas seltsam, ist aber so. Es standen bei der Planung einige Routen zur Auswahl. Zum Beispiel die Route: Stuttgart bzw. München - London - Houston oder auch Stuttgart bzw. München - Atlanta - Austin. Letzteres ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man nicht mehr als vier Stunden Aufenthalt in Atlanta hat. Warum so ein langer Aufenthalt? Kommt man in Atlanta an, so müsste man sein Gepäck abholen, aus dem gesamten Flughafen raus und wieder einchecken, als würde man erst in Atlanta starten. Sicherheitsbestimmungen, versteht sich. Damit verbunden wären diverse Formulare, die man ausfüllen müsste plus der angesprochene Eincheckvorgang.

Einreisegenehmigung deluxe

Reisegenehmigungen sind den Amerikaner eh sehr wichtig. So haben sie folgerichtig auch ihr eigenes Reisegenehmigungssystem namens ESTA. Natürlich nur per Internet zu erreichen: Es handelt sich hierbei um ein Muss, das spätestens 72 Stunden vor Abflug erledigt sein sollte. Richtig, noch mehr Formulare plus eine kleine Gebühr, die laut der Webseite dafür eingesetzt wird, die Sicherheitsstandards an den Flughäfen in den USA aufrecht zu erhalten. Zahlbar sind die fälligen 10$ nicht mit EC, nicht mit Überweisung, sondern ausschließlich mit Kreditkarte. Man erinnert sich an einen Post davor: Diese Kärtchen sind unabdingbar dort drüben. Ganz amüsant sind auch die Fragen, die man dort zu beantworten hat: "Sind sie gewillt, einen Terroranschlag in den USA vorzunehmen?". Das ist wirklich ein Zitat und wir kreuzen doch da gerne mal mit "Ja" an oder nicht? Ich stellte mir schon die Frage, was das nun wieder soll; zumal man am Flughafen beim Einchecken ein Formular abgeben muss mit der Adresse des Hotels, indem man zumindest die erste Nacht dann residiert. Doppelt hält nun mal besser.

Restriktionen Dank Osama & Co.

Zur Sicherheit: Man darf im Handgepäck maximal 500 ml Flüssigkeit mitnehmen. Flüssigkeit ist alles, was nicht durch und durch trocken ist. Auch ein Joghurt wäre Flüssigkeit, wobei eh sämtliches Essen vor dem Austieg in den Staaten verzehrt werden muss oder es landet im Müll. Um das Ganze etwas komplizierter zu gestalten darf man nur 5x 100 ml Flüssigkeit mitnehmen. Ein Deo hat beispielsweise oft 125 ml, darf also nicht im Handgepäck drin sein, sonst landet es bei der Kontrolle in der Tonne. Weiterhin müssen diese Gegenstände in einem Zipbeutel aus Kunststoff sein. Diese Beutel kann man meistens an einem Automaten nahe des Check Ins kaufen. Im normalen Gepäck, das nicht mehr als 23 kg (British Airways & United Airlines) wiegen darf, können kleine Falschen, Deos, Shampoos und anderes deponiert werden. Ich empfehle dies, da man sich so viel Zeit und Nerven spart. Man muss eh schon je nach Typ die Schuhe beim Check In ausziehen, wird befummelt, "darf" dies und jenes tun ... das reicht vollkommen finde ich.

Der letzte Schalter

Noch mehr Sicherheitskontrollen gibt es dann auf dem Flughafen in den USA. Dort werden die Netzhaut gescannt und Fingerabdrücke aller Finger abgenommen. Erscheint man dem Sicherheitsbeamten etwas seltsam, so wird man zu einem kleinen Interview gebeten. Glücklicherweise hatte ich solch eine Erfahrung nicht machen müssen. Deshalb kann ich dazu auch nicht mehr berichten. Es ist aber sehr zu empfehlen sehr nett, zuvorkommend und hilfsbereit zu sein. Ansonsten werden die Kontrolleure relativ schnell sehr misstrauisch.

It's me!

Hannes

Mein Name ist Hannes, in Deutschland lebend, und versuche mich des öfteren zur Zeit an Realisierungen von einfachen und komplexen Websiten mit Modx CMS Lösungen. Die hiesige Seite ist mein Spielplatz, auf der ich mich austobe.

0 Kommentare zu "Ready for Take-Off"

Hast du etwas zu sagen? Dann ab dafür!