Wenn es mal wieder länger dauert

von Hannes am 26.02.2011 in Texas Trip mit 2 Kommentaren

Ankunft

Hurra, das Internet im ersten Hotel in den Staaten funktioniert nach gefühlten zwanzig Logins: So wie es scheint lebe ich noch und bin im Ganzen in Houston angekommen. Es ist jetzt 22:46, in Deutschland 5:46 am darauf folgenden Samsatg und ich tippe noch kurz ein, was so alles berichtet werden kann.

Flug in der Praxis

Im Großen und Ganzen hat alles wunderbar funktioniert. Ab und an gab es Kleinigkeiten, die doch etwas für den Laien seltsam waren. So zum Beispiel gab es auf dem ersten Flug nach London keine Becher, aus denen man trinken konnte. Man bekam ein Kunststoffdöschen Wasser, wenn man danach fragte. Geflogen wurde mit einer Boeing 747 40 von London nach Houston, non-stop. Ziemlich laut die Schale, aber man kann nicht alles haben. Die Zeitumstellung verkraftet man übrigens auch sehr gut, obwohl man ständig mit der 18 Uhr Sonne flog. Umsteigen und Weiterflug sind kinderleicht am London Heathrow Airport zu finden. Alle internationalen Flüge werden am gleichen Terminal, nämlich Terminal 5, abgewickelt. Das Gepäck wird, so zumindest geltend für British Airways Flüge, durchgereicht. Man muss sich um nichts kümmern, sondern einfach nur ca. 30 Minuten vor Abflug am richtigen Gate sein.

Der Flug hatte schon was Besonderes. Von England sah man eigentlich nicht viel. Dafür aber vom Atlantik umso mehr, was einem aber nach ca. 10 Minuten zu langweilig wird und man eigentlich nur wieder raus will. Die Simpsons, Family Guy und Amercian Dad hielten einen auch nur 1,5 von den 10 Stunden warm. Allerdings gab es eine Sache, die doch sehr überraschend war: Man flog nach Stunden nur Wasser direkt über Grönland. Das Bizarre daran ist, dass man eigentlich in 11.000 Meter Höhe fliegt, bei 52 Grad minus und 800 km/h. Und trotzdem kommen einem die Gletscher vor, als wären sie ganz nah. Am besten, man schaut sich das Bild selbst man an.

Houston Downtown

Houston Skyline

Abgestiegen ist man im Sheraton für eine Nacht, mitten in Downtown. Das war auch das Highlight, denn man musste im Feierabendverkehr quer durch die viert größte Stadt der Staaten fahren. Ein Spaß hoch zehn, vorallem mit solchen Panzern von Auto links und rechts neben einem, die man als Europäer echt nicht gewohnt ist. Das Hotelzimmer ist vollkommen okay, auch wenn man die Fenster nicht öffnen kann. Es läuft halt alles per Klimaanlage. Der Ausblick ist dafür super und man hat die höchsten Gebäude der Stadt fast direkt vor der Nase. Das Nächste, der Williams Tower, hat aber auf dem Dach einen riesigen Moving Head Scheinwerfer, der die ganze Stadt um einen herum ableuchtet. Warum weiss ich nicht. Ob das nur Spielerei ist oder für Batman bestimmt ist? Houston ist eine Stadt, die voll auf Kommerz ausgerichtet ist. Sie hat eine wie oben schon angedeutet imposante Skyline. Gebaut auf einer Sumpflandschaft bietet die Metropole, was das Herz begehrt. Die Öffentlichen gibt es dafür leider nicht. Einzig eine kleine Straßenbahn die zwischen den Hochhäusern fährt bildet die Ausnahme. Ein Auto wäre für größere Erkundungen sehr von Nöten.

Apropos Auto: Das Auto, ein Chevrolet Travarese, ist eine Stahlwumme in weiß. Man ist als Europäer etwas erschrocken von den Dimensionen, soll aber für amerikanische Verhältnisse absolut okay und sogar ein sehr sparsames Auto sein. Die Reifen sind fast so groß wie mein Arm lang ist und auch ansonsten frisst es, wiederrum für Euro-Verhältnisse, Benzin wie nichts. Es dauerte eine gewisse Zeit bis man endlich das Auto von Hertz bekam, dass man einen Monat davor gebucht hatte. Anscheinend sind Buchung nur als Hinweis zu verstehen, denn man hatte eigentlich ein anderes Fabrikat gebucht und schon komplett bezahlt. Die Frau von Hertz war dafür sehr zuvorkommend. Das scheint hier überall absoluter Standard zu sein. Es war ihr merklich nicht recht, dass man nicht das gebuchte Auto bekommen hat. Wahrscheinlich auch deshalb gab sie gerne dieses Auto mit allen Schikanen.

It's me!

Hannes

Mein Name ist Hannes, in Deutschland lebend, und versuche mich des öfteren zur Zeit an Realisierungen von einfachen und komplexen Websiten mit Modx CMS Lösungen. Die hiesige Seite ist mein Spielplatz, auf der ich mich austobe.

2 Kommentare zu "Wenn es mal wieder länger dauert"

  1. Diana H. 27.02.2011 um 21:32

    Hidihooo!
    Ich merke, du bist gut gelandet und wohlauf. Das ist schön und freut mich!
    Was soll ich sagen, ich lese von Plastikbechern mit Wasser drin, Panzern in Houston und nicht zu öffnende Fenster im Sheridon. Ich bin entsetzt *lacht ...
    Ich wünsche dir eine tolle Zeit in den Staaten, genieße es..
    Übrigens, das Grönlandbild ist einfach grandios, dafür hat sich der Flug schon gelohnt :)

    P.S.: Ich merke täglich wo du stehst *highfive

    Bis Bald

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    1. Tohuwabohu 28.02.2011 um 18:37

      Danke, danke! Solange die Panzer nicht schießen und das Entsetzen sich in Grenzen hält passt es :D

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