Stolperfallen bei der Planung
von Hannes am 17.01.2011 in Texas Trip mit 0 Kommentaren
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Wie reise ich am besten durch einen Bundesstaat der USA? Wie komm ich überhaupt zu irgendwelchen Veranstaltungstickets. Muss ich alles mit Kreditkarte zahlen? Solche Fragen müssen geklärt sein, soll die Planung voran schreiten. Eine kleine Zusammenfassung des bisher leider erfahrenen Kopfschmerzen während den Planungen folgen.
NBA Tickets: Nichts leichter als das ...
... sollte man meinen. Setzt man sich damit auseinander und schaut mal stichprobenartig nach, wieviel so ein Ticket kostet, wird so mancher Geldbeutel ganz schnell ziemlich dünn werden. Für gute Plätze, die man auch gerne haben will, zahlt man gleich mal zwischen 200 und 1000 Dollar. Korrekt, es fehlt keine einzige Null. Wenn es dann noch ein Spitzenspiel ist wird die Suche nach einem Platz fast unmöglich. Entweder man bekommt einen in hinterster Ecke (Fernglas empfohlen, dafür billige Preise) oder aber man muss tief in die Tasche greifen. Wenn ich nun noch die Partie Preis gebe ist alles klar: San Antonio Spurs vs. Los Angeles Lakers. Jap, das wird teuer. Empfehlen kann ich allerdings die Jungs von Ticketmaster. Sehr schöne, übersichtliche Seite und die Kaufabwicklung ist 1A. Kreditkarte ist stark von Nöten. Ebenso sollte man einplanen etwas früher dort zu sein um die Tickets dann abzuholen. Die Tickets werden postalisch nur USA weit versendet. Weitere Entfernungen werden nicht per Post abgewickelt.
Die Kreditkarten
Das Nette vorne weg: Wenn man Bargeld in den Staaten dabei hat, ist man es kaum gewohnt soviele Scheine in der Brieftasche zu haben. Richtig schön dick, leider meist nur 1$ Scheine. Das scheint wohl der Nachteil zu sein. Wenn es aber um die Bezahlung von Hotels o.Ä. geht dann braucht es leider meistens immer noch eine Kreditkarte. Es gibt zwar immer mehr EC Zahlungsmöglichkeiten, jedoch noch nicht vollkommen flächendeckend. Bargeld abzuheben dürfte mit EC oder Kreditkarte ziemlich gut gehen. Aber auch hier: Vorteil noch bei der Kreditkarte. Ich rate allerdings davon ab mit den Plastikkärtchen rumzuwedeln. Dafür kann einfach zu schnell zu viel schief gehen. Gepflegtes, bedachtes Einsetzen der Karte ist das A und O. Wer ein Busticket mit Kreditkarte zahlt ist selbst Schuld. Wichtig dabei ist immer den Reisepass bereit zuhalten. Manche fordern eine ID um die Gültigkeit der Unterschrift zu überprüfen. Der gewohnte Personalausweis wird selten akzeptiert!
Bus, Bahn, Flugzeug oder doch Auto?
Für Stadtbesuche braucht man sich kein Auto auszuleihen. Wenn man aber einen Staat erkunden möchte, jedoch nicht zulange dort bleibt (ca. zwei Wochen), dann empfiehlt es sich ein Auto auszuleihen. Man beachte: Man muss sich dafür den internationalen Führerschein austellen lassen. Das fordert so zum Beispiel der Autoverleiher Hertz (Stand 2010). Jedes Bürgerbüro sollte den internationalen Führerschein ausstellen können. Für längere Trips kann auch ein Wohnwagen, besser gesagt eines dieser Schiffe auf 4 Rädern ganz spaßig sein. Wurde bisher noch nicht ausprobiert. Gebucht wurde beim ADAC. Kann mir aber auch andere Anbieter vorstellen, die ähnlich gute Angebote haben.
Alles fest buchen und durchplanen?!
Ein klares Jein: Eckpunkte zu planen ist sicherlich nicht verkehrt. Man sollte sich im Vorfeld klar darüber sein, was man unbedingt sehen möchte um so im Vorgfeld die Route in etwa abzustecken. Alles durchzubuchen ist Quatsch, vielleicht möchte man doch irgendwo länger verweilen als geplant. Die erste Nacht sollte aber gebucht werden um eine gewisse Sicherheit zu haben, dass man nicht doch auf der Straße landet, weil die Hotels nicht mehr genug Betten haben. Worst Case Szenarien sind manchmal näher als gedacht. A propos Worst Case: Erkundigt euch bezüglich der Netzverbindung eurer geliebten Laptops, Handys und Fotos. In den USA sind die Steckdosen ganz anders und auch die Spannungszahl ist mit 100 Volt deutlich unter dem EU Standard von 250 Volt.












