San Marcos: Die Heimat der Bobcats
von Hannes am 28.02.2011 in Texas Trip mit 0 Kommentaren
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San Marcos befindet sich im südlichen Texas, zwischen den Metropolen San Antonio und Dallas. Man kann San Marcos als Provinzstadt abtun, allerdings leben auch hier über 60.000 Menschen. Bekannt ist die Stadt für die Texas State University und deren Football und Baseball Mannschaft, die Bobcats, sowie den San Marcos Springs.
Texas State University und deren Mitbewohner
Die Universität in San Marcos musste einfach als Student mal besucht werden, auch um einen Vergleich aus erster Hand ziehen zu können bezüglich deutscher Universitäten. Der Sieg geht klar an die USA: So konnte ich einfach auf den Campus gehen, an einem Samstag Fotos schießen, wo ich will und spazierte in die Bibliothek um mir Bücher anzusehen. Alles gar kein Problem. Das Areal ist zusammenhängend und mit Bedacht aufgebaut. So ziemlich alles ist schön gepflegt und es gibt außerordentlich viele Aktivitätsmöglichkeiten: Basketball, Baseball, Football, Tennis, Golf, Fußball, Schwimmen, Radfahren ... alles ebenfalls kein Problem, man muss nur dem Club beitreten. Der "Bobcat" ist das Maskottchen der Universität und ziehrt jedes Fähnchen oder Baseball Jacke. Ein Nachteil bei dem ganzen Spaß: Man muss sehr viel Geld hinlegen um studieren zu dürfen.
Auf dem Campus, wie auch in ganz San Marcos fällt einem eines auf: Es gibt echt viele Eichhörnchen. Wenn man meint, dass die bestimmt scheu sind, so liegt man verdammt falsch. Sie sind sehr zutraulich, nähern sich einem bis auf wenige Zentimeter und wollen einem sogar die Kamera wegnehmen. Daneben gibt es arg viele, schwarze Vögel. Ich bin bisher noch nicht drauf gekommen, wie diese Vögel heißen. Diese amerikanscihen Amseln scheinen aber sehr bekannt hier zu sein und geben eigenartige Laute von sich. Man sagt ihnen einen bösen Charakter nach. So würden sie gerne, stellt man sich unter sie, etwas fallen lassen, was sehr unangenehm riecht. Zum Schluss seien noch die Schildkröten erwähnt, die ab und an die Straßen kreuzen. San Marcos besitzt eine unterirdisches Wasserreservoir, das kontinuierlich überquillt. Es entstand so ein mittelgroßer See: Die San Marcos Springs. Ein perfekter Ort für die erwähnten Schildkröten, Fische und viele Vogelarten. Auch Alligatoren gab es hier, diese wurden aber vollständig ausgerottet.
New Brownfels
Der Name kommt nicht von ungefähr. New Brownfels wurde von Deutschen gegründet. In einem Restaurant traf ich sogar auf einen Deutsch sprechenden, Gleichaltrigen, der vor 6 Jahre ca. immigrierte. New Brownfels gehört zu San Marcos. So werden die Einwohner beispielsweise auch in San Marcos registriert. Allerdings ist die Region auch durch den Titel "fetteste Region der Staaten" bekannt - ich hoffe das ergibt sich nicht logisch aus dem Zusammenhang der deutschen Gründungsgeschichte. So ist es jedenfalls keine Seltenheit, dass Menschen ins Auto einsteigen, rückwärts fahren und dann in den nächsten Hof einbiegen um ihre Nachbarn zu besuchen. Kein Witz, man kann es beobachten. New Brownfels besitzt ein "Wursthalle" in der das "Wurstfest" jährlich gefeiert wird. Zu diesem Spektakel kommen Wurstbegeisterte aus der ganzen Region und feiern ein Volksfest ähnlich den deutschen Volksfesten.
Die Häuser sind meistens, wie in ganz Texas eher nach der Leichtbauweise auf den Boden gesetzt. Nicht immer sind alle Balken auch parallel. Es gibt keine Keller. Die Texaner sind eh lieber draußen, solange sie können. Im Sommer hat man oftmals um die 40 Grad durchschnittlich am Tag, so braucht es keine Heizung. Jedes Haus hat einen kleine Veranda, auf der die Bewohner des jeweiligen Hauses sitzen. Bevorzugt sind es ältere Herrschaften, die einen beobachten und auch grüßen. Manche Häuser scheinen sehr viele Pflanzen sogar im Garten zu haben. Doch sind das nicht immer tatsächlich echte Pflanzen. Manch ein Garten kann auch komplett aus Kunststoff bestehen. Man schaue sich dazu einfach mal das Bild an: Korrekt, das ist alles Kunststoff.












