Einmal quer durch Texas
von Hannes am 05.04.2011 in Fotos mit 0 Kommentaren
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Wie schon im Blog zum Thema "Teaxs Trip" angekündigt, gibt es als kleinen Zusatz, der ein kleines Resumee meines Besuchs in den Staaten im Frühjahr 2011 ziehen soll. Wer mehr Interesse daran hat, kann gerne auch meinen Reisebericht nachlesen. Dabei sei jedem viel Spaß gewünscht!
Kurzer Auszug & Einleitung
Texas?! Exakt, George W. Bush und andere eher umstrittene Personen leben dort. Kann also nichts Besonderes sein dieses Texas, Ölkammer der USA. Zumindest hat man aus dieser Ecke bisher in Deutschland eher nur Schlechtes gehört: Ölfelder, Umweltverschmutzung, Ausbeutung der Natur u.Ä. Recherchiert man jedoch eine Weile oder zwei Sekunden auf Wikipedia ergibt sich, dass ziemlich viel dort geboten wird und viele Klischees, auch das der Rednecks, schnell verschwinden. Abgesehen von den Metropolen Dallas bzw. Fort Worth, Houston und San Antonio bietet das Land alles von Meer bis Wüste. Texas hatte 2006 nach Schätzungen 23.507.800 Einwohner, besitzt 254 Countys, also die meisten der Vereinigten Staaten, vereinigt 695.621 km² Land, ist bekannt für den Big Bend Nationalpark und schreibt sich "Friendship" auf die Staatsflagge. Der Begriff "Lonely Star State"™ ist geschützt. Sie, die Texaner, halten viel auf ihrer halbseitigen Abhängigkeit. So ist Texas den Staaten zwar beigetreten, allerdings mit der Option wieder austreten zu können. Texas kann also ab und an als das Bayern Amerikas gesehen werden.
Und weitere Infos zum Staat
Die Geschichte von Texas beginnt bereits vor sagenhaften 11.000 Jahren. In dieser Zeit erreichten die ersten Indianer das Gebiet am Golf von Mexiko und besiedelten es weiträumig. Texas besitzt eine sehr abwechslungsreiche und vorallem auch fruchtbare Landschaft: Prärien und Plains, Lagunen, riesige Grasflächen, den Fluss Mississippi ... perfektes Gebiet zum Niederlassen. Mit der Ankunft der Spanier um 1500 änderte sich das wilde Bild Texas: 1519 entstand durch den Spanier Alonso Álvarez de Pineda die erste kartografische Erfassung der texanischen Küste. Dies war auch der Beginn der spanischen Inbesitznahme des Territoriums. 1621 gründeten spanische Einwanderer die Stadt Corpus Christi de la Isleta. 1659 folgte El Paso. Die Franzosen mischten ebenso kräftig mit: Zu einem französischen Kolonisierungsversuch auf dem Territorium von Texas kam es 1685. Der Abenteurer Robert Cavelier de La Salle erreichte per Schiff die Matagorda Bay und gründete dort das Fort St. Louis. Die spanischen wie auch französischen Unternehmen litten jedoch stark unter Indianerangriffen, Krankheiten und dem Verlust wichtigen Materials durch Schiffbrüche. Die Vertreibung bzw. Tötung der Ureinwohner ist auch in Texas ein sehr unrühmliches Stück Geschichte, ganz zu schweigen von der Sklaverei, die zwar schon 1823 offiziell abgeschafft, allerdings ohne Hemmungen weiterbetrieben wurde. Man musste sie schon etliche Male abschaffen bis sich das Verbot wirklich durchgesetzt hatte. Die rechtliche Gleichstellung der Afroamerikaner wurde erst mit den Civil Right Movements Mitte des letzten Jahrhunderts erlangt.












